| Veranstaltung: | JDAV - JVV 2026 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Philipp und Johannes Lehmkemper (JDAV Hannover) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 19.02.2026, 20:00 |
A1: Antrag auf eine vegetarische Ernährung bei Veranstaltungen und Fahrten der JDAV
Antragstext
Die verpflichtend vegane Verpflegung auf Fahrten und Veranstaltungen der Jugend
der JDAV Hannover wird auf eine vegetarische Standardverpflegung umgestellt.
Künftig sollen neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Eier, Milchprodukte und
Käse Bestandteil der gemeinsamen Verpflegung sein.
Mitglieder, die sich weiterhin vegan ernähren möchten, können dies
selbstverständlich tun. Entsprechende vegane Optionen werden weiterhin angeboten
und finanziell berücksichtigt, sodass niemand einen Nachteil erfährt.
Begründung
Seit einem Jahr erfolgt die Verpflegung auf unseren Fahrten vollständig vegan. In der praktischen Umsetzung hat sich jedoch gezeigt, dass diese Regelung mit erhöhten Kosten und erheblichem Planungs- und Organisationsaufwand verbunden ist. Spezielle Produkte und eine besonders sorgfältige Nährstoffplanung führen zu höheren Teilnahmebeiträgen und einer stärkeren Belastung des Leitungsteams.
Zudem ist die Motivation zur Mitarbeit im Kochteam gesunken, da Einkauf und Zubereitung aufwendiger geworden sind. Auch wird die verpflichtende vegane Ernährung nicht von allen Jugendlichen gleichermaßen akzeptiert. Gemeinsame Mahlzeiten sind jedoch ein zentraler Bestandteil des Gemeinschaftsgefühls, weshalb eine hohe Akzeptanz wichtig ist.
Als Jugendorganisation tragen wir Verantwortung für eine ausgewogene und praktikabel umsetzbare Ernährung von Kindern und Jugendlichen im Wachstum. Eine vegetarische Verpflegung bleibt umweltbewusst, ist jedoch einfacher umsetzbar, kostengünstiger und breiter akzeptiert.
Mit der Umstellung entlasten wir die Fahrten finanziell, reduzieren organisatorischen Aufwand, steigern die Zufriedenheit in der Gruppe und wahren zugleich die individuelle Entscheidungsfreiheit. Veganismus bleibt weiterhin möglich – er ist jedoch nicht mehr verpflichtend für alle.
